SCHÖNSTE GRACHTEN AMSTERDAM

SCHÖNSTE GRACHTEN AMSTERDAM

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Was sind die schönsten Grachten von Amsterdam?

Welche Amsterdamer Grachten muss man unbedingt gesehen haben?  Wenn Sie willkürlich zehn Amsterdamer fragen, erhalten Sie wahrscheinlich ebenso viele verschiedene Antworten. Wem sollten Sie da vertrauen? Uns natürlich; wir vermieten seit 2008 Boote in Amsterdam und fahren privat schon mehr als 20 Jahre durch die Stadt.  Lesen Sie unten unsere Favoritenliste mit ausführlichen Erklärungen und Tipps.


1. Brouwersgracht: dem Bier sei dank!

Schönste Gracht Amsterdam Brouwersgracht

Über die allerschönste Gracht von Amsterdam gibt es relativ wenig unterschiedliche Meinungen. Da gewinnt die Brouwersgracht! Als die Amsterdamer Stadtzeitung „Het Parool“ vor etwa zehn Jahren ihre Leser aufforderte, für die schönste Straßen Amsterdams zu stimmen, wurde die Brouwersgracht bei weitem „offiziell“ als schönste bestimmt.

Was macht die Brouwersgracht so schön?
Die Erklärung liegt nicht in einem bestimmten Aspekt, sondern in der Kombination vieler Aspekten:
* wunderschön restaurierte Grachtenhäuser;
* jede Menge schöner Hausboote aller Art auf beiden Seiten der Gracht;
* die engen Straβen neben der Gracht mit relativ wenig (motorisiertem) Verkehr;
* die beeindruckend großen Bäume direkt am Wasser;
* die Brücken voller Blumenkästen und Fahrräder;
* die malerischen Aussichten an den Kreuzungen mit den Hauptgrachten.

Selbstverständlich ist das alles nicht, gerade wenn man sich überlegt, dass die Brouwersgracht früher vor allem ein „Gewerbegebiet“ für Brauereien war. Viele der alten Grachtenhäuser waren lediglich Lagerhäuser für die Getreiden, aus denen das Bier gebraut wurde. Am Anfang des 17. Jahrhunderts, als viele dieser Lagerhäuser gebaut wurden, war Bier keinesfalls ein Luxusgetränk. Weil es damals noch kein sauberes Trinkwasser gab, war Bier schlichtweg eine tägliche Lebensnotwendigkeit.

Heutzutage gehört die Brouwersgracht zu den beliebtesten Wohnorten in Amsterdam. Dementsprechend haben sich die Immobilienpreise entwickelt. Dies gilt sicherlich auch für die Hausboote, von denen nur wenige noch privat bewohnt werden. Das wundert kaum, wenn man sieht wieviel Geld Besucher der Stadt zahlen wollen für eine Übernachtung auf einem Hausboot auf der Brouwersgracht und wie hoch die Auslastung ist.

Die Brouwergracht ist nicht nur eine beliebte Wohngegend. Es wird hier gearbeitet in Büros und es gibt originelle Kleinläden. Und Bier gibt es hier immer noch: beliebte Stammkneipen sind café Thijssen (auf der Ecke der Brouwersgracht und Lindengracht) und café Papeneiland (seit 1642, auf der Ecke der Brouwersgracht und Prinsengracht).

Auβer blendend schön ist die Brouwersgracht auch heute noch sehr wichtig und nützlich für den Bootsverkehr. Sie verbindet die vier Hauptgrachten (Singel, Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht) und ist eine Verbindung zum (Nord-)Westen der Stadt. Trotzdem ist die Brouwersgracht oft überraschend ruhig, vor allem westlich der Kreuzung mit der Prinsengracht.

Über die allerschönste Gracht von Amsterdam gibt es relativ wenig unterschiedliche Meinungen. Da gewinnt die Brouwersgracht! Als die Amsterdamer Stadtzeitung „Het Parool“ vor etwa zehn Jahren ihre Leser aufforderte, für die schönste Straßen Amsterdams zu stimmen, wurde die Brouwersgracht bei weitem „offiziell“ als schönste bestimmt.

Was macht die Brouwersgracht so schön?
Die Erklärung liegt nicht in einem bestimmten Aspekt, sondern in der Kombination vieler Aspekten:
* wunderschön restaurierte Grachtenhäuser;
* jede Menge schöner Hausboote aller Art auf beiden Seiten der Gracht;
* die engen Straβen neben der Gracht mit relativ wenig (motorisiertem) Verkehr;
* die beeindruckend großen Bäume direkt am Wasser;
* die Brücken voller Blumenkästen und Fahrräder;
* die malerischen Aussichten an den Kreuzungen mit den Hauptgrachten.

Selbstverständlich ist das alles nicht, gerade wenn man sich überlegt, dass die Brouwersgracht früher vor allem ein „Gewerbegebiet“ für Brauereien war. Viele der alten Grachtenhäuser waren lediglich Lagerhäuser für die Getreiden, aus denen das Bier gebraut wurde. Am Anfang des 17. Jahrhunderts, als viele dieser Lagerhäuser gebaut wurden, war Bier keinesfalls ein Luxusgetränk. Weil es damals noch kein sauberes Trinkwasser gab, war Bier schlichtweg eine tägliche Lebensnotwendigkeit.

Heutzutage gehört die Brouwersgracht zu den beliebtesten Wohnorten in Amsterdam. Dementsprechend haben sich die Immobilienpreise entwickelt. Dies gilt sicherlich auch für die Hausboote, von denen nur wenige noch privat bewohnt werden. Das wundert kaum, wenn man sieht wieviel Geld Besucher der Stadt zahlen wollen für eine Übernachtung auf einem Hausboot auf der Brouwersgracht und wie hoch die Auslastung ist.

Die Brouwergracht ist nicht nur eine beliebte Wohngegend. Es wird hier gearbeitet in Büros und es gibt originelle Kleinläden. Und Bier gibt es hier immer noch: beliebte Stammkneipen sind café Thijssen (auf der Ecke der Brouwersgracht und Lindengracht) und café Papeneiland (seit 1642, auf der Ecke der Brouwersgracht und Prinsengracht).

Auβer blendend schön ist die Brouwersgracht auch heute noch sehr wichtig und nützlich für den Bootsverkehr. Sie verbindet die vier Hauptgrachten (Singel, Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht) und ist eine Verbindung zum (Nord-)Westen der Stadt. Trotzdem ist die Brouwersgracht oft überraschend ruhig, vor allem westlich der Kreuzung mit der Prinsengracht.

2. Prinsengracht: nicht die allerschönste, aber sicherlich die bekannteste und belebteste Gracht

Prinsengracht Beliebteste Gracht Amsterdam

Wäre dies eine Liste der der berühmtesten oder der belebtesten Grachten von Amsterdam, dann käme nicht die Brouwersgracht, sondern die Prinsengracht zweifellos an der Spitze. An diese Gracht kommt man buchstäblich immer mal vorbei, egal ob man hier in Amsterdam wohnt oder die Stadt besucht.

Die Prinsengracht hat eine satte Länge von mehr als drei 3 Kilometern und führt im Halbkreis mitten durch die Innenstadt, von der Brouwersgracht bis zur Amstel. Und hinzu kommen noch die „Verlängerungen“ an beiden Seiten: die Korte Prinsengracht und die Nieuwe Prinsengracht.

Der Bau der Prinsengracht hat vor mehr als 400 Jahren angefangen. Ein damals unvorstellbar groβes Projekt. Aber Amsterdam hat es geschafft, in etwa 5 Jahrzehnten.  Können Sie sich vorstellen, dass Amsterdam in dieser Zeit nach London und Paris die drittgrößte Stadt der Welt war?

Jetzt, Jahrhunderte später, ist die Prinsengracht wahrscheinlich gepflegter und aufgeräumter als je zuvor. Und immer voller Leben: Sie finden hier eine nahezu perfekte Mischung von Funktionen, fast eine Stadt in der Stadt. Es gibt Wohnapartments, Hotels, Büros, Kunstgalerien, Restaurants, Kirchen, Cafés, Museen und so weiter. Unter denen zwei der berühmtesten Gebäude Amsterdams: die Westerkerk und das Anne Frank Haus.

Der Turm der Westerkerk ist 87 Meter hoch, ragt weit über seine Umgebung hinaus und ist schon von weitem zu sehen. Für viele Amsterdamer ist dieser Turm das unübertroffene Symbol ihrer Heimat. Besonders schön ist es, wenn die Sonne kurz vor ihrer Untergang die goldene Krone und Uhr fast horizontal beleuchtet.
Was sogar die wenigsten Amsterdamer wissen, ist daβ man diesen Turm auf Absprache besteigen kann. Die Treppen sind steil und schmal, aber die Belohnung ist groβartig: ein atemberaubender Blick über die Nachbarschaft und den Rest der Stadt.

Das weltberühmte Anne Frank Haus befindet sich direkt neben der Westerkerk. Dieses beeindruckende Denkmal gehört zu den meistbesuchten Orten von Amsterdam. Kaufen Sie Ihre Tickets unbedingt im Voraus online.

Die Prinsengracht hat auch viele Hausboote, von umgebauten Frachtern bis treibenden Luxusvillen. Eine Bootsfahrt bietet einen ersten oberflächlichen Eindruck vom Leben auf einem Hausboot. Für ein besseres Verständnis davon empfiehlt sich ein Besuch an das Hausbootmuseum auf der Prinsengracht. Und die optimale Erfahrung ergibt sich natürlich in dem Sie selber in einem Hausboot übernachten. Aber wie gesagt, billig ist das nicht.

Bis vor kurzem war der Bootsverkehr auf der Prinsengracht hin und wieder ziemlich chaotisch. Das hat sich aber geändert mit der Einführung des Einbahnverkehrs. An schönen Tagen ist immer noch viel los, aber der Bootsverkehr funktioniert dennoch viel ordentlicher als vorher. Vor allem an den Kreuzungen sollte man aber immer noch gut aufpassen. Achten Sie bei der Einfahrt auch auf die richtige Richtung (vom Nordwesten in Richtung der Amstel): Geisterfahren ist nicht nur gefährlich, sondern kann mit einer Geldstrafe von 340 Euro auch recht teuer werden.

An einigen besonderen Tagen im Jahr kehrt das Chaos zurück auf die Prinsengracht. Zuerst gibt es Königstag am 27. April. Die Prinsengracht ist an dem Tag eine der Party-Hochburge der Stadt, mit überall Musik und gute Laune und einem langen Stau von Partybooten auf der Gracht.
Auch während des jährlichen Gay Prides (jeden ersten Samstag im August) ist die Prinsengracht „the place to be“. Dann kommen Leute von nah und fern, um die lange Prozession von geschmückten Partybooten an zu schauen und mit zu feiern. Und schlieβlich gibt es noch das jährliche Prinsengracht-Konzert im September. Dann verwandelt sich ein Teil der Gracht in eine wunderschön beleuchtete Kulisse für ein kostenloses klassisches Open-Air-Konzert.

Das Foto oben zeigt eins der fotogensten Orten von Amsterdam. Diese architektonischen Highlights aus dem Goldenen Zeitalter von Amsterdam finden Sie gleich am Anfang der Prinsengracht, auf der Kreuzung mit der schönsten Gracht von Amsterdam. Haben Sie vorher gut aufgepasst? 😉

Wäre dies eine Liste der der berühmtesten oder der belebtesten Grachten von Amsterdam, dann käme nicht die Brouwersgracht, sondern die Prinsengracht zweifellos an der Spitze. An diese Gracht kommt man buchstäblich immer mal vorbei, egal ob man hier in Amsterdam wohnt oder die Stadt besucht.

Die Prinsengracht hat eine satte Länge von mehr als drei 3 Kilometern und führt im Halbkreis mitten durch die Innenstadt, von der Brouwersgracht bis zur Amstel. Und hinzu kommen noch die „Verlängerungen“ an beiden Seiten: die Korte Prinsengracht und die Nieuwe Prinsengracht.

Der Bau der Prinsengracht hat vor mehr als 400 Jahren angefangen. Ein damals unvorstellbar groβes Projekt. Aber Amsterdam hat es geschafft, in etwa 5 Jahrzehnten.  Können Sie sich vorstellen, dass Amsterdam in dieser Zeit nach London und Paris die drittgrößte Stadt der Welt war?

Jetzt, Jahrhunderte später, ist die Prinsengracht wahrscheinlich gepflegter und aufgeräumter als je zuvor. Und immer voller Leben: Sie finden hier eine nahezu perfekte Mischung von Funktionen, fast eine Stadt in der Stadt. Es gibt Wohnapartments, Hotels, Büros, Kunstgalerien, Restaurants, Kirchen, Cafés, Museen und so weiter. Unter denen zwei der berühmtesten Gebäude Amsterdams: die Westerkerk und das Anne Frank Haus.

Der Turm der Westerkerk ist 87 Meter hoch, ragt weit über seine Umgebung hinaus und ist schon von weitem zu sehen. Für viele Amsterdamer ist dieser Turm das unübertroffene Symbol ihrer Heimat. Besonders schön ist es, wenn die Sonne kurz vor ihrer Untergang die goldene Krone und Uhr fast horizontal beleuchtet.

Was sogar die wenigsten Amsterdamer wissen, ist daβ man diesen Turm auf Absprache besteigen kann. Die Treppen sind steil und schmal, aber die Belohnung ist groβartig: ein atemberaubender Blick über die Nachbarschaft und den Rest der Stadt.

Das weltberühmte Anne Frank Haus befindet sich direkt neben der Westerkerk. Dieses beeindruckende Denkmal gehört zu den meistbesuchten Orten von Amsterdam. Kaufen Sie Ihre Tickets unbedingt im Voraus online.

Die Prinsengracht hat auch viele Hausboote, von umgebauten Frachtern bis treibenden Luxusvillen. Eine Bootsfahrt bietet einen ersten oberflächlichen Eindruck vom Leben auf einem Hausboot. Für ein besseres Verständnis davon empfiehlt sich ein Besuch an das Hausbootmuseum auf der Prinsengracht. Und die optimale Erfahrung ergibt sich natürlich in dem Sie selber in einem Hausboot übernachten. Aber wie gesagt, billig ist das nicht.

Bis vor kurzem war der Bootsverkehr auf der Prinsengracht hin und wieder ziemlich chaotisch. Das hat sich aber geändert mit der Einführung des Einbahnverkehrs. An schönen Tagen ist immer noch viel los, aber der Bootsverkehr funktioniert dennoch viel ordentlicher als vorher. Vor allem an den Kreuzungen sollte man aber immer noch gut aufpassen. Achten Sie bei der Einfahrt auch auf die richtige Richtung (vom Nordwesten in Richtung der Amstel): Geisterfahren ist nicht nur gefährlich, sondern kann mit einer Geldstrafe von 340 Euro auch recht teuer werden.

An einigen besonderen Tagen im Jahr kehrt das Chaos zurück auf die Prinsengracht. Zuerst gibt es Königstag am 27. April. Die Prinsengracht ist an dem Tag eine der Party-Hochburge der Stadt, mit überall Musik und gute Laune und einem langen Stau von Partybooten auf der Gracht.

Auch während des jährlichen Gay Prides (jeden ersten Samstag im August) ist die Prinsengracht „the place to be“. Dann kommen Leute von nah und fern, um die lange Prozession von geschmückten Partybooten an zu schauen und mit zu feiern.

Und schlieβlich gibt es noch das jährliche Prinsengracht-Konzert im September. Dann verwandelt sich ein Teil der Gracht in eine wunderschön beleuchtete Kulisse für ein kostenloses klassisches Open-Air-Konzert.

Das Foto oben zeigt eins der fotogensten Orten von Amsterdam. Diese architektonischen Highlights aus dem Goldenen Zeitalter von Amsterdam finden Sie gleich am Anfang der Prinsengracht, auf der Kreuzung mit der schönsten Gracht von Amsterdam. Haben Sie vorher gut aufgepasst? 😉

3. Bloemgracht: vom Mauerblümchen zur Sonnenblume

Bloemgracht schönste Gracht Jordaan Amsterdam

Direkt westlich der Prinsengracht liegt der berühmte Jordaan. Diese dicht besiedelte Gegend besteht aus wenigen Straβen, ein paar Dutzend engen Gassen und einer Handvoll Grachten. Diese Nachbarschaft kommt einem vor wie eine Art Miniaturversion der Hauptgrachten. Die Grachten im Jordaan sind schmaler, die Häuser im Allgemeinen kleiner und die Brücken schlanker. Dies verleiht dem Jordaan irgendwie eine schmuckelige und intime Ausstrahlung. Wie ein lebendiges und wohlhabendes Dörfchen bietet der Jordaan eine schöne Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Gaststättengewerbe.

Während die Hauptgrachten im 17. Jahrhundert der Elite jener Zeit vorbehalten waren, war der Jordaan mit seinen kleineren und billigeren Wohnungen ein Arbeiterviertel. Auch viele Einwanderer, darunter eine große Menge französischer protestantischer Flüchtlinge, fanden hier Unterkunft. Der Name Jordaan stammt wahrscheinlich vom französischen Wort für Garten: Jardin. Dies erklärt die vielen Straßen im Jordaan, die nach Bäumen, Pflanzen und Blumen benannt sind.

Der Jordaan ist ein Lehrbuchbeispiel für „Gentrifizierung“, auch „Yuppisierung“ genannt. Heute ist es schwer vorstellbar, daβ der Jordaan eine arme Nachbarschaft war. Hier lebten große Familien in Armut in kleinen, schlecht gepflegten Häusern. Dies änderte sich erst in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Behörden, Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren haben damals gleichzeitig und zusammen stark in dieses zentral gelegene Viertel investiert. Demzufolge hat ein rasanter Aufschwung stattgefunden und gehören die Quadratmeter im Jordaan mittlerweile zu den beliebtesten und teuersten der Stadt.

Trotz der Schönheit und zentralen Lage sind die Grachten im Jordaan relativ ruhig. Das macht es sehr entspannt und attraktiv sie selber mit dem Boot zu erkunden. Eigentlich sind alle Grachten der Jordaan empfehlenswert: die Egelantiersgracht, die Bloemgracht, die Lauriergracht, die Looiersgracht und die Passeerdersgracht.

Zumindest zwei davon sollte man sich auf jeden Fall anschauen für einen guten Eindruck des Jordaans: eine hin von der Prinsengracht zur Lijnbaansgracht und eine von der Lijnbaansgracht zurück zur Prinsengracht.

Da bleibt aber noch eine Frage unbeantwortet, und zwar: welche ist nun die schönste Gracht im Jordaan? Ich persönlich habe eine Schwäche für die Bloemgracht. Vielleicht spielt mit, daβ ich dort mal fröhlich und unerwartet aufgewacht bin nach einem netten nächtlichen Abenteuer. Aber vor allem wegen der tollen Lage nahe zur Westerkerk, wegen der schönen Mischung aus großen und kleinen Grachtenhäusern und wegen den eleganten Brücken mit schönen Blumenkästen, sowie sich das eben gehört bei einer Gracht mit diesem Namen.

Direkt westlich der Prinsengracht liegt der berühmte Jordaan. Diese dicht besiedelte Gegend besteht aus wenigen Straβen, ein paar Dutzend engen Gassen und einer Handvoll Grachten. Diese Nachbarschaft kommt einem vor wie eine Art Miniaturversion der Hauptgrachten. Die Grachten im Jordaan sind schmaler, die Häuser im Allgemeinen kleiner und die Brücken schlanker. Dies verleiht dem Jordaan irgendwie eine schmuckelige und intime Ausstrahlung. Wie ein lebendiges und wohlhabendes Dörfchen bietet der Jordaan eine schöne Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Gaststättengewerbe.

Während die Hauptgrachten im 17. Jahrhundert der Elite jener Zeit vorbehalten waren, war der Jordaan mit seinen kleineren und billigeren Wohnungen ein Arbeiterviertel. Auch viele Einwanderer, darunter eine große Menge französischer protestantischer Flüchtlinge, fanden hier Unterkunft. Der Name Jordaan stammt wahrscheinlich vom französischen Wort für Garten: Jardin. Dies erklärt die vielen Straßen im Jordaan, die nach Bäumen, Pflanzen und Blumen benannt sind.

Der Jordaan ist ein Lehrbuchbeispiel für „Gentrifizierung“, auch „Yuppisierung“ genannt. Heute ist es schwer vorstellbar, daβ der Jordaan eine arme Nachbarschaft war. Hier lebten große Familien in Armut in kleinen, schlecht gepflegten Häusern. Dies änderte sich erst in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Behörden, Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren haben damals gleichzeitig und zusammen stark in dieses zentral gelegene Viertel investiert. Demzufolge hat ein rasanter Aufschwung stattgefunden und gehören die Quadratmeter im Jordaan mittlerweile zu den beliebtesten und teuersten der Stadt.

Trotz der Schönheit und zentralen Lage sind die Grachten im Jordaan relativ ruhig. Das macht es sehr entspannt und attraktiv sie selber mit dem Boot zu erkunden. Eigentlich sind alle Grachten der Jordaan empfehlenswert: die Egelantiersgracht, die Bloemgracht, die Lauriergracht, die Looiersgracht und die Passeerdersgracht.

Zumindest zwei davon sollte man sich auf jeden Fall anschauen für einen guten Eindruck des Jordaans: eine hin von der Prinsengracht zur Lijnbaansgracht und eine von der Lijnbaansgracht zurück zur Prinsengracht.

Da bleibt aber noch eine Frage unbeantwortet, und zwar: welche ist nun die schönste Gracht im Jordaan? Ich persönlich habe eine Schwäche für die Bloemgracht. Vielleicht spielt mit, daβ ich dort mal unerwartet und gutgelaunt aufgewacht bin nach einem netten nächtlichen Abenteuer. Aber vor allem wegen der tollen Lage nahe zur Westerkerk, wegen der schönen Mischung aus großen und kleinen Grachtenhäusern und wegen den eleganten Brücken mit schönen Blumenkästen, sowie sich das eben gehört bei einer Gracht mit diesem Namen.

Unter der Werbung für unseren Bootsverleih geht’s weiter mit den Plätzen 4 bis 7.

Die schönsten Grachten von Amsterdam warten auf Sie!
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4. Entrepotdok: Französische Lagerhäuser mit Blick auf Giraffen und Zebras

Entrepotdok netteste Gracht Amsterdam Ost Artis

Weniger offensichtlich als die vorherigen Grachten auf den ersten drei Plätzen ist mein persönlicher Platz 4 für den Entrepotdok im östlichen Stadtzentrum. Als ich in 1993 nach Amsterdam gekommen bin, war diese Gracht noch abseits der ausgetretenen Pfade und stellte ich mich zum Ziel hier irgendwann mal zu wohnen. Das haben sich seitdem aber mehr Leute überlegt, und diese Gracht ist auch immer beliebter, belebter und teurer geworden. Im Vergleich zu vielen anderen Grachten im Zentrum ist der Entrepotdok aber immer noch relativ ruhig.

Man könnte durchaus behaupten, dass der Entrepotdok architektonisch weniger vielfältig ist als viele andere Grachten. Aber gerade das finde ich an diese Gracht am beeindruckendsten: die lange gerade Linie enormer und ähnlicher Lagerhäuser.

Heutzutage sind diese Gebäuden sehr beliebt als Wohnraum oder Büro. Der Grund für den Bau zu Beginn des 19. Jahrhunderts war jedoch ganz anders: hier wurden Waren aus aller Welt gelagert. Darunter jede Menge Sachen die wir heute auch noch verwenden, wie Wein, Kakao, Getreide und Holz. Aber auch Waren, die glücklicherweise aus der Mode gekommen sind, wie Walspeck und Walöl.

Das ‚Entrepot‘ im Namen dieser Gracht stammt aus dem Französischen und bezieht sich auf die genaue Funktion, die die Lagerhäuser erfüllten. Die französischen Herrscher hatten festgelegt, dass alle importierten Waren in ein zentrales Zolllager gebracht werden muβten. Erst nach Überprüfung -und noch wichtiger: nach der Zahlung von Einfuhrzöllen- durften die Waren weiter verteilt werden. Den schönen Anblick dieser Gracht verdanken wir also den Franzosen: merci bien!

Überraschend anders sieht die andere Seite der Gracht aus. Und es riecht dort auch anders. Dort befindet sich nämlich Artis, der 180 Jahre alte Zoo. Wenn Sie Glück haben, ändert Ihre Bootsfahrt durch Amsterdam sich hier in eine kurze Safaritour. Auf einigen Metern der Gracht langweilen sich unter anderem die Zebras und Giraffen durch den Tag.

Weniger offensichtlich als die vorherigen Grachten auf den ersten drei Plätzen ist mein persönlicher Platz 4 für den Entrepotdok im östlichen Stadtzentrum. Als ich in 1993 nach Amsterdam gekommen bin, war diese Gracht noch abseits der ausgetretenen Pfade und stellte ich mich zum Ziel hier irgendwann mal zu wohnen. Das haben sich seitdem aber mehr Leute überlegt, und diese Gracht ist auch immer beliebter, belebter und teurer geworden. Im Vergleich zu vielen anderen Grachten im Zentrum ist der Entrepotdok aber immer noch relativ ruhig.

Man könnte durchaus behaupten, dass der Entrepotdok architektonisch weniger vielfältig ist als viele andere Grachten. Aber gerade das finde ich an diese Gracht am beeindruckendsten: die lange gerade Linie enormer und ähnlicher Lagerhäuser.

Heutzutage sind diese Gebäuden sehr beliebt als Wohnraum oder Büro. Der Grund für den Bau zu Beginn des 19. Jahrhunderts war jedoch ganz anders: hier wurden Waren aus aller Welt gelagert. Darunter jede Menge Sachen die wir heute auch noch verwenden, wie Wein, Kakao, Getreide und Holz. Aber auch Waren, die glücklicherweise aus der Mode gekommen sind, wie Walspeck und Walöl.

Das ‚Entrepot‘ im Namen dieser Gracht stammt aus dem Französischen und bezieht sich auf die genaue Funktion, die die Lagerhäuser erfüllten. Die französischen Herrscher hatten festgelegt, dass alle importierten Waren in ein zentrales Zolllager gebracht werden muβten. Erst nach Überprüfung -und noch wichtiger: nach der Zahlung von Einfuhrzöllen- durften die Waren weiter verteilt werden. Den schönen Anblick dieser Gracht verdanken wir also den Franzosen: merci bien!

Überraschend anders sieht die andere Seite der Gracht aus. Und es riecht dort auch anders. Dort befindet sich nämlich Artis, der 180 Jahre alte Zoo. Wenn Sie Glück haben, ändert Ihre Bootsfahrt durch Amsterdam sich hier in eine kurze Safaritour. Auf einigen Metern der Gracht langweilen sich unter anderem die Zebras und Giraffen durch den Tag.

5. Groenburgwal: eine grüne, versteckte Schönheit, für Juckreiz oder ewige Liebe

Groenburgwal schönste Gracht Rotlichtviertel Wallen

Die Groenburgwal liegt mitten im Zentrum der Stadt zwischen Stopera und Munt, aber ist trotzdem einigermaβen versteckt und nicht sehr bekannt. Das hat viel mit Ihrer (mangelnden) Gröβe zu tun. Von der Südseite aus haben Sie den besten Blick auf den Groenburgwal, mit der schönen Zuiderkerk als Bonus im Hintergrund. Dafür müssen Sie allerdings zuerst unter einer charmanten, aber für Groβboote zu niedrigen Zugbrücke hindurch.

Früher gab es auf der Groenburgwal viele Stoffwebereien. Und es wurde auch viel Textil gefärbt, vor allem grün (groen auf Holländisch), was den Namen dieser Gracht erklärt. Grün ist diese Gracht irgendwie immer noch. Heute nicht mehr wegen der Textilindustrie, sondern wegen der üppigen Bepflanzung.

Unter Einheimischen verdankt die Groenburgwal ihren Ruhm einem anderen Grund. Ein Besuch an diese Gracht war lange Zeit ein schlechtes Zeichen: die Amsterdamer Klinik für Geschlechtskrankheiten befand sich nämlich an diese Gracht.

Heutzutage ist die Groenburgwal gerade bei verliebten Pärchen sehr beliebt. Um ihre Liebe „für immer“ zu besiegeln, hängen sie ein Schloss mit ihren Namen an die Staalmeesters-Brücke. Das freut die Ladenbesitzer vor Ort, die die Schlösser verkaufen. Aber die Behörden sind davon weniger begeistert, und lassen regelmäßig alle Schlösser von der Brücke entfernen. Wenn die Liebe nicht hält, sollten die Pärchen sich also an die Stadt wenden.

Die Groenburgwal liegt mitten im Zentrum der Stadt zwischen Stopera und Munt, aber ist trotzdem einigermaβen versteckt und nicht sehr bekannt. Das hat viel mit Ihrer (mangelnden) Gröβe zu tun. Von der Südseite aus haben Sie den besten Blick auf den Groenburgwal, mit der schönen Zuiderkerk als Bonus im Hintergrund. Dafür müssen Sie allerdings zuerst unter einer charmanten, aber für Groβboote zu niedrigen Zugbrücke hindurch.

Früher gab es auf der Groenburgwal viele Stoffwebereien. Und es wurde auch viel Textil gefärbt, vor allem grün (groen auf Holländisch), was den Namen dieser Gracht erklärt. Grün ist diese Gracht irgendwie immer noch. Heute nicht mehr wegen der Textilindustrie, sondern wegen der üppigen Bepflanzung.

Unter Einheimischen verdankt die Groenburgwal ihren Ruhm einem anderen Grund. Ein Besuch an diese Gracht war lange Zeit ein schlechtes Zeichen: die Amsterdamer Klinik für Geschlechtskrankheiten befand sich nämlich an diese Gracht.

Heutzutage ist die Groenburgwal gerade bei verliebten Pärchen sehr beliebt. Um ihre Liebe „für immer“ zu besiegeln, hängen sie ein Schloss mit ihren Namen an die Staalmeesters-Brücke. Das freut die Ladenbesitzer vor Ort, die die Schlösser verkaufen. Aber die Behörden sind davon weniger begeistert, und lassen regelmäßig alle Schlösser von der Brücke entfernen. Wenn die Liebe nicht hält, sollten die Pärchen sich also an die Stadt wenden.

6. Herengracht: Capo di tutti Capi

Herengracht schickste Gracht Amsterdam

Von den vier Hauptgrachten genieβt die Herengracht traditionell das höchste Ansehen, mit der „Goldenen Bucht“ als das Feinste vom Feinen. Im 17. Jahrhundert bauten dort die höchsten Regenten und die reichsten Kaufleute der mächtigen und wohlhabenden Republik der Niederlande ihre Häuser.

Auch heute können Sie in diesem Bereich der Herengracht einer wichtigen Regentin begegnen: Femke Halsema, die Bürgermeisterin von Amsterdam, lebt ein Teil der Zeit und empfängt ihre Gäste in der offiziellen Amtswohnung mit der Hausnummer 502.

Im Bereich der Goldenen Bucht wurden Grundstücke ausgegeben, die doppelt so groß waren wie anderswo am Kanal, was eindeutig am Format der Gebäuden zu sehen ist. Diese sind sehr beliebt bei Firmen die sich Marmortreppen, goldene Namensschilder und hohe verzierte Decken mit großen Kronleuchtern leisten können. Denken Sie an ehrenwerte Berufe wie Anwälte, Bänker und Briefkastenfirmen.

Die gesamte Herengracht läβt sich einfach und gut vom Boot aus erkunden. Leider beschränkt der Eindruck sich damit jedoch auf die beeindruckenden Fassaden. Sind Sie auch daran interessiert wie die Innenseite aussieht, oder -vielleicht noch interessanter- wie sie in der Vergangenheit aussah? Dann lohnt sich ein Besuch am Museum Willet-Holthuysen (Herengracht 605). Dort finden Sie ein Grachtenhaus mit einer authentischen Einrichtung aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem Ziergarten im Innenhof. Das „Grachtenhuis“ (Herengracht 386) ist ebenfalls empfehlenswert für diejenigen, die mehr über die Amsterdamer Grachten wissen wollen.

Die Herengracht hat noch ein weiteres bemerkenswertes Museum. Das „Kattenkabinet“ ist ein kleines Kunstmuseum über unsere eigensinnigsten Haustiere in der Kunst. Der Gründer widmete das Museum seiner eigenen verstorbenen Katze, die (nicht) auf den Namen „John Pierpont Morgan“ hörte. Kein Scherz!

Von den vier Hauptgrachten genieβt die Herengracht traditionell das höchste Ansehen, mit der „Goldenen Bucht“ als das Feinste vom Feinen. Im 17. Jahrhundert bauten dort die höchsten Regenten und die reichsten Kaufleute der mächtigen und wohlhabenden Republik der Niederlande ihre Häuser.

Auch heute können Sie in diesem Bereich der Herengracht einer wichtigen Regentin begegnen: Femke Halsema, die Bürgermeisterin von Amsterdam, lebt ein Teil der Zeit und empfängt ihre Gäste in der offiziellen Amtswohnung mit der Hausnummer 502.

Im Bereich der Goldenen Bucht wurden Grundstücke ausgegeben, die doppelt so groß waren wie anderswo am Kanal, was eindeutig am Format der Gebäuden zu sehen ist. Diese sind sehr beliebt bei Firmen die sich Marmortreppen, goldene Namensschilder und hohe verzierte Decken mit großen Kronleuchtern leisten können. Denken Sie an ehrenwerte Berufe wie Anwälte, Bänker und Briefkastenfirmen.

Die gesamte Herengracht läβt sich einfach und gut vom Boot aus erkunden. Leider beschränkt der Eindruck sich damit jedoch auf die beeindruckenden Fassaden. Sind Sie auch daran interessiert wie die Innenseite aussieht, oder -vielleicht noch interessanter- wie sie in der Vergangenheit aussah? Dann lohnt sich ein Besuch am Museum Willet-Holthuysen (Herengracht 605). Dort finden Sie ein Grachtenhaus mit einer authentischen Einrichtung aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einem Ziergarten im Innenhof. Das „Grachtenhuis“ (Herengracht 386) ist ebenfalls empfehlenswert für diejenigen, die mehr über die Amsterdamer Grachten wissen wollen.

Die Herengracht hat noch ein weiteres bemerkenswertes Museum. Das „Kattenkabinet“ ist ein kleines Kunstmuseum über unsere eigensinnigsten Haustiere in der Kunst. Der Gründer widmete das Museum seiner eigenen verstorbenen Katze, die (nicht) auf den Namen „John Pierpont Morgan“ hörte. Kein Scherz!

7. Reguliersgracht: für Fotografen und Nostalgiker

Reguliersgracht sieben Brücken Amsterdam

Mittlerweile sind wir angelangt bei der siebten und letzten Gracht auf unserer Favoritenliste. Zeit für ein biβchen Nostalgie! Können Sie sich noch daran erinnern was wir, als es noch keine Handys gab, im Urlaub gemacht haben um die Daheimgebliebenen eifersüchtig zu machen? Dazu haben wir im Laden Postkarten und Briefmarken gekauft. Darauf haben wir eine Sonne (in Spanien) oder eine Regenwolke (in Holland) gezeichnet und zwei Sätzen geschrieben über leckeres (in Spanien) oder mäβiges (in Holland) Essen und freundliche Einheimische. Einige Tage nach unserer eigenen Rückkehr sind dann die Postkarten bei unseren Freunden und Verwandten eingetroffen.

Was gab -und für die Nostalgiker: gibt- es denn zu sehen auf Postkarten von Amsterdam? Klar, es gibt die unvermeidlichen Darstellungen vom Rotlichtviertel und Coffeeshops. Aber auch jede Menge Grachten, mit einer Hauptrolle für die Reguliersgracht, eine sehr fotogene und relativ enge Verbindungsgracht.

Was macht die Reguliersgracht so fotogen? Das sind zwei Dinge. Erstens ist sie gerade. Glauben Sie mir, für eine Gracht in Amsterdam ist das eine ziemliche bemerkenswerte Leistung. Und zweitens: die schönen Bogenbrücken. Zusammen ergibt dies sieben fast identische Brücken in einer geraden Linie, einen feuchten Traum für jeden Fotografen. Tagsüber ist das schön zu sehen während einer Bootsfahrt. Aber noch schöner, sogar richtig romantisch, wird es nach Sonnenuntergang wenn alle Brücken beleuchtet werden.

Vom Boot aus bietet die Herengracht eine schöne Perspektive auf die Reguliersgracht. Haben Sie keine Angst, diese kurze und einmalige Fotomöglichkeit versehentlich zu verpassen. Ihr Skipper oder das Boot vor Ihnen wird Sie zweifellos daran erinnern.

Nahe zur Kreuzung von Reguliersgracht und Prinsengracht befindet sich das Amstelveld. Dies ist ein überraschend geräumiger und angenehmer Platz, den man mitten in der Stadt nicht erwarten würde. Das sympathische Herz dieses schönen Ortes ist Café Nel, in einer umgebauten Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert. Richtig entspannt ist es auf der großen Terrasse unter den schönen alten Bäumen. Direkt nebenan gibt es einen Spielplatz und einen kleinen Fußballplatz; Geheimtip falls Sie Kinder dabei haben und die mal los werden wollen.

Mittlerweile sind wir angelangt bei der siebten und letzten Gracht auf unserer Favoritenliste. Zeit für ein biβchen Nostalgie! Können Sie sich noch daran erinnern was wir, als es noch keine Handys gab, im Urlaub gemacht haben um die Daheimgebliebenen eifersüchtig zu machen? Dazu haben wir im Laden Postkarten und Briefmarken gekauft. Darauf haben wir eine Sonne (in Spanien) oder eine Regenwolke (in Holland) gezeichnet und zwei Sätzen geschrieben über leckeres (in Spanien) oder mäβiges (in Holland) Essen und freundliche Einheimische. Einige Tage nach unserer eigenen Rückkehr sind dann die Postkarten bei unseren Freunden und Verwandten eingetroffen.

Was gab -und für die Nostalgiker: gibt- es denn zu sehen auf Postkarten von Amsterdam? Klar, es gibt die unvermeidlichen Darstellungen vom Rotlichtviertel und Coffeeshops. Aber auch jede Menge Grachten, mit einer Hauptrolle für die Reguliersgracht, eine sehr fotogene und relativ enge Verbindungsgracht.

Was macht die Reguliersgracht so fotogen? Das sind zwei Dinge. Erstens ist sie gerade. Glauben Sie mir, für eine Gracht in Amsterdam ist das eine ziemliche bemerkenswerte Leistung. Und zweitens: die schönen Bogenbrücken. Zusammen ergibt dies sieben fast identische Brücken in einer geraden Linie, einen feuchten Traum für jeden Fotografen. Tagsüber ist das schön zu sehen während einer Bootsfahrt. Aber noch schöner, sogar richtig romantisch, wird es nach Sonnenuntergang wenn alle Brücken beleuchtet werden.

Vom Boot aus bietet die Herengracht eine schöne Perspektive auf die Reguliersgracht. Haben Sie keine Angst, diese kurze und einmalige Fotomöglichkeit versehentlich zu verpassen. Ihr Skipper oder das Boot vor Ihnen wird Sie zweifellos daran erinnern.

Nahe zur Kreuzung von Reguliersgracht und Prinsengracht befindet sich das Amstelveld. Dies ist ein überraschend geräumiger und angenehmer Platz, den man mitten in der Stadt nicht erwarten würde. Das sympathische Herz dieses schönen Ortes ist Café Nel, in einer umgebauten Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert. Richtig entspannt ist es auf der großen Terrasse unter den schönen alten Bäumen. Direkt nebenan gibt es einen Spielplatz und einen kleinen Fußballplatz; Geheimtip falls Sie Kinder dabei haben und die mal los werden wollen.

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